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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Charaktervorstellung
Bernulf Offline



Beiträge: 330

21.04.2010 13:32
RE: Charaktervorstellung: Bernulf antworten

Arnfried, ein Askanier, und seine Frau Brunhild, eine aus dem Volke der Ostmark, lebten beide auf einem großen Hofe. Zum Verdienste für seine Kriegstaten gegen riesige Orkhorden und die Barbarenstämme im Osten bekam Arnfried ein großes Gehöft in der Ostmark, welches er bewirtschaften konnte. Besonders an diesem Gehöft war, dass eine Mühle dort errichtet ward, welche mit Wasser angetrieben ist. Arnfried baute eine aus Feldsteinen wehrhafte Mauer um das Gehöft. Auch das Haus wurde immer weiter ausgebaut, bis es fast einer Burg glich, denn in der Nachtwaldumgebung war es noch immer gefährlich. Als nun weitere Siedler kamen, viele Bauern und freigekommene Gefangene aus dem Krieg, siedelten sie sich unterhalb des Gehöftes mit ihren Lehmhütten an. Alsbald ward es Sitte, dass der Landesherr einen Zehnten verlangte. Arnfried sollte nun darüber Wachen, das die Mühlensiedlung ihren Zehnten auch lieferte.
Zu dieser Zeit schenkte Brunhild ihm einen Sohn, welcher Bernulf getauft wurde. Diesen bildete er aus mit dem Schwerte und lernte ihn besonders den Umgang mit dem Bogen. Von Brunhilde lernte er Pflanzen zu benennen und die Runenschrift. Einst, Bernulf war schon herangewachsen, suchten Reisende ein Quartier, Paladine und ein Magier, so sagten sie. Für drei Nächte erbaten sie sich Nachtlager und bekamen es auch. Dies war das erste Mal, das Bernulf mit Magie in Berührung kam. Und er stellte auch fest, dass dies nichts für ihn war.
Einst nun trug es sich zu, das Arnfried und Bernulf auf einem Waldausritt überfallen wurden von einer kleinen Schar Goblins. Sie wehrten sich tapfer und schlugen den Feind in die Flucht. Doch ward Arnfried sehr schwer verletzt und starb wenige Tage darauf an seinen Wunden. Fortan führte Bernulf also den Hof und wies die Bediensteten an. Mit 16 Sommern wurde er vertraut mit der Nachtwaldrotte, eine Gruppe, die seit einigen Jahren schon existieren und den Bewohnern der Mühlensiedlung halfen, die Söldner der Nachtwaldfeste zu vertreiben. Die Nachtwaldrotte konnte in der Mühlensiedlung das Korn mahlen lassen und bald schloss sich Bernulf auch diesen Waldleuten an. Erfolgreich schlugen er und seine Gruppe sich in den Wälder und konnten viele Räuber und Monster verjagen. Bernulf wurde dabei zum Gruppenführer ernannt. Er lernte von dem alten Kommandanten das Lesen, Schreiben und Zählen. Nach zwei Jahren war er selbst Führer einer Gruppe von etwa 20 Mann und etwa 10 Anwärtern.
Nun sollte es kommen, dass ein Bote eintraf, Bernulf in die Hauptstadt zu beordern.
Dieser Order folgend zog Bernulf aus, an den Fürstenhof zur Hauptstadt. Dort angekommen, wurde er zum Fürsten geladen, welcher ihm seinen Auftrag gab. Der alte Fürst hatte einige Streitereien mit den Ostländern, welche fast täglich die Grenzen angreifen. Viele Truppen sind zur Grenze entsandt worden um den Wall zu verteidigen. Dieser hatte Tore, welche Verteidigt werden sollen. Nun fiel es Bernulf zu, mit seiner Gruppe das nördlichste Tor zu verteidigen. Sie sollten ein Feldlager am Nordtor errichten. Der Sohn des Fürsten selbst, man sagte, er sei ein adoptiertes Kind, war im selben Alter wie Bernulf. Dieser stand mit seinen Truppen am Osttor. Zwei Jahre gingen ins Land und Bernulf verteidigte erfolgreich seinen Wallabschnitt. Er führte auch Expeditionen weit in die Ostlande an. Die eine oder andere Narbe erhielt er dabei. Bald war das Land wieder befriedet. Und eine traurige Kunde ereilte das Land. Der Fürst war gestorben, er war sehr alt geworden. Nun nahm sein Sohn die Regentschaft an und verfügte über die Ostmark. Er berief Bernulf an den Fürstenhof und verlangte ihm den Treue-Eid der Mühlensiedlung ab. Er belieh ihn mit dem Vererbbaren Lehen der Mühlensiedlung und außerdem für seine Dienste erhielt Bernulf die Siedlung, welche am Nordtor entstanden ist und durch langsam aufkommenden Handel immer mehr wuchs, und welche man die Nordsiedlung nannte. In der Hauptstadt bekam Bernulf den Diplomatenposten und dazu den Diplomatenturm, wo er sich mit wichtigen Diplomaten von anderen Stämmen traf, um mit ihnen zu verhandeln. Seit einiger Zeit jedoch verweilt Bernulf bei den Nachtwaldwölfen im Nachtwald. Einige sagen, er würde eine weitere Schlacht vorbereiten, andere sagen er sei dort an der Nachtwaldakademie Lehrmeister geworden. Ab und an sieht man ihn in der Hauptstadt am Diplomatieturm oder in der Nordsiedlung, um dort nach dem Rechten zu sehen. Doch bleibt er nie länger als nötig. In der Nordsiedlung hat er einen Statthalter beauftragt, die Siedlung zu leiten. An der Nordsiedlung hat sich alles beruhigt und normalisiert. Nordmänner sind vom Meer her gekommen und haben in den Ostländern Siedlungen errichtet, mit denen die Nordsiedlung Handel treibt. Tücher, Holz, Waffen, Öl und Nahrungsmittel werden gekauft oder getauscht gegen Fisch, Holz, Schmuck und Felle.
Nach seinem Ausscheiden aus der Armee vor einiger Zeit durfte Bernulf seine Waffen und Rüstungsteile behalten als Auszeichnung. Nun war er wieder ein freier Mann. Die Nachtwaldrotte im Nachtwald ist vielen unbekannt, man weiß nur, dass es sie gibt. Eine Akademie ist dort. Man kann dort seit einiger Zeit auch Magie lernen, oder die Kunst des Heilens. Vor allem aber auch das Kämpfen.
Oft zieht Bernulf auch mit einigen leuten los, um eine längere Reise zu unternehmen und einigen seiner Freunde, welche er auf einer Reise zu den Dracheninseln traf, zu helfen oder andere Beziehungen aufzubauen.

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Bernulf Offline



Beiträge: 330

07.01.2013 12:24
#2 RE: Charaktervorstellung: Bernulf antworten

Mittlerweile ist Bernulf aufgestiegen in den Rang eines Leutnant. Mit einer kleinen Schar von Getreuen sorgt er dafür, dass keine Orkhorden oder Räuberbanden über die südöstliche Grenze der Ostmark kommen. Dieses Sumpfgebiet, dass vom großen Lauf und seinen zahlreichen wilden Nebenarmen durchzogen ist, kann schlecht von schweren Truppen überwacht werden. Mit kleineren Spähtrupps und größeren Jagdgruppen können Angreifer besser gejagd werden.
Auf dem Drachenfest leitet Bernulf seit einiger Zeit das Waldlager. Viele halten es für ein Gerücht, nur wenige haben es bisher gesehen, und doch existiert es. Mit diesem Waldlager schützt er den Wald der Drachenlande und beansprucht es für den grünen Drachen. Viele Artefakte hat diese Gruppe schon gefunden, zahlreiche Feinde in die Flucht geschlagen und auch feindliche Lager ausgehoben sowie Wilderern das Handwerk gelegt. Begleitet wurde er auf diesen Reisen von Hesia, der Heilerin und teilweise auch von dem Schamanen Dom Floki.
Zusammen mit anderen Gruppen und Waldläufern aus dem grünen Lager hat er sich voll und ganz dem Schutz des Waldes verschrieben.
Auch in andere Länder ist er bereits gereist. So etwa in ein wildes Land ohne Namen und in das Land Karys, wo er mit seiner Gruppe nur knapp einer Belagerung entkommen ist.
Wenn er nicht reist, dann ist er sicherlich in der südlichen Ostmark zu finden.

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